Ablehnung von Fotografendiensten für homosexuelles Paar löst in der Schweiz Debatte aus

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Rebecca und Chiara suchten nach einem Fotografen für ihre bevorstehende Feier und erhielten eine überraschende Antwort: Der Fotograf lehnte es ab, ihnen seine Dienste anzubieten, mit der Begründung, dass das Paar homosexuell sei. Ihre Erfahrungen, die sie auf Instagram geteilt hatten, lösten eine breite Welle der Unterstützung aus. Tausende von Nachrichten und kostenlose Fotoangebote zeigen die Solidarität und Unterstützung für das Paar. Dieser Vorfall hat in der Schweiz erneut eine Diskussion über Gleichberechtigung und Diskriminierung ausgelöst.

Rebecca (25) und Chiara Wüst (28) aus Mels SG wandten sich an einen Fotografen in Chur, um ihre bevorstehende Feier festzuhalten. Vor dem geplanten Treffen erhielten sie jedoch eine Nachricht, in der der Fotograf ihre Anfrage ablehnte, indem er erklärte, ausschließlich heterosexuelle Paare zu begleiten.

Das Paar teilte ihre Erfahrung auf Instagram, was eine Welle der Unterstützung und Resonanz auslöste. Sie erhielten viele Angebote von anderen Fotografen, einige boten ihre Dienste sogar kostenlos oder zu stark reduzierten Preisen an.

Rebecca und Chiara überlegen noch, ob sie rechtliche Schritte gegen den Fotografen einleiten wollen, da sie von einigen informiert wurden, dass in der Schweiz seit kurzem Möglichkeiten bestehen, gegen solche Situationen vorzugehen.

Experten, darunter die neu gewählte Nationalrätin Anna Rosenwasser, wiesen auf die rechtliche Situation hin und erklärten, dass Dienstleistungen aufgrund der sexuellen Orientierung nicht verweigert werden dürfen.

Das Fotografie-Unternehmen erhielt gemischte Reaktionen von der Online-Community. Ihr Google-Profil wurde gelöscht und sie waren für Anfragen nicht erreichbar, während einige die Entscheidung des Studios verteidigten und andere ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck brachten.

Französisch:

«Refus de service photographique à un couple de même sexe en Suisse»

Rebecca (25) et Chiara Wüst (28) de Mels SG ont contacté un photographe à Chur pour immortaliser leur prochain événement festif. Cependant, peu avant la rencontre prévue, elles ont reçu un message du photographe refusant leur demande, déclarant accompagner exclusivement les couples hétérosexuels.

Le couple a partagé son expérience sur Instagram, suscitant une vague de soutien et de réactions. Elles ont reçu de nombreuses offres d’autres photographes, certain·e·s proposant même leurs services gratuitement ou à des tarifs fortement réduits.

Rebecca et Chiara réfléchissent encore à engager des démarches légales contre le photographe, ayant été informées de récentes possibilités d’actions en Suisse contre de telles situations.

Des experts, dont la nouvelle députée nationale Anna Rosenwasser, ont souligné la situation juridique, affirmant qu’il n’est pas autorisé de refuser des services en raison de l’orientation sexuelle.

L’entreprise de photographie a reçu des réactions mitigées de la part de la communauté en ligne. Leur profil Google a été supprimé et ils n’étaient pas disponibles pour les demandes, tandis que certains défendaient la décision du studio et que d’autres exprimaient leur déception.

Italiano:

«Rifiuto di servizio fotografico a coppia dello stesso sesso in Svizzera»

Rebecca (25) e Chiara Wüst (28) di Mels SG hanno contattato un fotografo a Chur per immortalare il loro prossimo evento festoso. Tuttavia, poco prima dell’incontro programmato, hanno ricevuto un messaggio dal fotografo che ha rifiutato la loro richiesta, dichiarando di accompagnare esclusivamente le coppie eterosessuali.

La coppia ha condiviso la propria esperienza su Instagram, suscitando un’ondata di sostegno e reazioni. Hanno ricevuto numerose offerte da altri fotografi, alcuni offrendo persino i loro servizi gratuitamente o a tariffe fortemente ridotte.

Rebecca e Chiara stanno ancora valutando se intraprendere azioni legali contro il fotografo, avendo ricevuto informazioni su recenti possibilità di azioni legali in Svizzera in situazioni simili.

Esperti, tra cui la nuova deputata nazionale Anna Rosenwasser, hanno sottolineato la situazione legale, affermando che non è consentito rifiutare servizi a causa dell’orientamento sessuale.

L’azienda fotografica ha ricevuto reazioni contrastanti dalla comunità online. Il loro profilo Google è stato cancellato e non erano disponibili per le richieste, mentre alcuni difendevano la decisione dello studio e altri esprimevano delusione.

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