Aldi steigert britischen Gewinn um 49 Prozent

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Trotz Corona starke Investitionen in Großbritannien sowie 100 neue Filialen in der Pipeline

Die deutsche Supermarktkette Aldi http://aldi.com hat im Jahr 2019 in Großbritannien ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 12,3 Mrd. Pfund (etwa 13,5 Mrd. Euro) gesteigert. Der operative Gewinn ist um 49 Prozent auf 300 Mio. Pfund gewachsen. Trotz der Corona-Krise will der Discounter bis Ende 2021 etwa 100 neue Filialen eröffnen und somit 4.000 neue Stellen schaffen.

„Familien über Preise besorgt“

„Die ökonomische Zukunft von Großbritannien ist zunehmend unsicher. Familien sind deswegen mehr denn je über ihre Lebensmitteleinkäufe besorgt. Kunden brauchen in Zeiten finanzieller Schwierigkeiten einen billigen Supermarkt“, sagt Giles Hurley, CEO von Aldi in Großbritannien und Irland. Der Konzern hat ihm zufolge die günstigsten Preise im Land, was auch in Zukunft der Fall sein soll.

Neben den Neueröffnungen will Aldi auch weitere 100 bestehende Filialen modernisieren. Insgesamt will der Konzern in den kommenden zwei Jahren 1,3 Mrd. Pfund in Großbritannien investieren. Aldi hat im Vereinigten Königreich im vergangenen Jahr einen Marktanteil von acht Prozent erreicht.

Trend zum Online-Shopping

In der Corona-Krise hat sich der Trend zum Online-Shopping nach Lebensmitteln deutlich verstärkt. Aldi zufolge haben sich die Absätze in diesem Bereich über den Sommer 2020 um zehn Prozent erhöht. Bislang hat der Discounter Internet-Verkäufe nur in relativ begrenztem Rahmen angeboten. Ab jetzt will Aldi aber verstärkt auch Lebensmittel liefern.

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