Burger King plant kontaktlose Restaurants

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Mehr Fokus auf Drive-in und Sitzen im Freien für leichteres Einhalten von Social-Distancing-Regeln

Die US-Fast-Food-Kette Burger King http://bk.com plant neue Restaurant-Designs, die Kunden einen fast völlig kontaktlosen Einkauf ermöglichen. Filialen der Zukunft sollen zweistöckig sein und verbrauchen um 60 Prozent weniger Platz als traditionelle Geschäftsstellen. Dadurch kann der Konzern seine Drive-in-Bereiche stark expandieren. Burger King will so sein Geschäft mehr an die Social-Distancing-Regeln der Corona-Zeit anpassen.

„Gefühl der Sicherheit bieten“

„In der Gastronomie ist das höchste Gebot momentan, den Gästen ein Gefühl der Sicherheit zu bieten, vor allem den Älteren. Viele Betriebe kämpfen um ihr Überleben, weil sie ihre gewöhnlichen Gästezahlen stark reduzieren müssen. In dieser Situation sind Investitionen in das räumliche Design, wie es Burger King derzeit tut, schwierig. Trotzdem ist es vernünftig, darüber nachzudenken, denn die Normalität wird nicht so schnell zurückkehren“, erläutert Gastro-Experte Michael Strauss http://gastro-x.at gegenüber pressetext.

Burger King will es mit dem neuen Design deutlich mehr Gästen ermöglichen, im Freien zu sitzen. Dafür enthalten die künftigen Filialen überdachte Terrassen. Ein Förderband soll kontaktlose Bestellungen erleichtern. Eine große Rolle spielt auch die Burger-King-App. Mit ihr können Kunden ihr Essen vorbestellen und es per QR-Code in eigenen „Pickup-Lockers“ abholen. Die Filialen verwenden außerdem Solarpanels, um sich mit Energie zu versorgen.

Drei Fahrspuren für Drive-in

Besonders wichtig ist der stärkere Fokus auf den Drive-in-Bereich. Jeder neue Burger King soll drei verschiedene Fahrspuren für die Bestellung vom Auto aus haben. Ein Teil des Gästebereichs liegt dabei über dem Drive-in. Burger King will die neuen Filialen im Jahr 2021 zuerst in seiner Heimatstadt Miami, in Südamerika und in der Karibik starten.

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