Deutsche Bank will jede vierte Filiale schließen

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Coronavirus zwingt Kreditanstalt zur Senkung von Kosten – Geschäftsstellen zunehmend überholt

Die Deutsche Bank http://db.com will aufgrund der Coronavirus-Krise jede vierte Filiale in der Bundesrepublik schließen. Damit stehen mehr als 100 Geschäftsstellen vor dem Aus. Damit verbunden ist auch ein Abbau von etwa 18.000 Stellen, der jedoch laut dem „Handelsblatt“ bereits seit dem vergangenen Jahr geplant war.

„Filialen nicht mehr so wichtig“

„Das Schließen von Bankfilialen war auch schon vor der Pandemie weltweit ein starker Trend. Immer mehr Kunden setzen auf Online-Banking, außerdem sind sie von den unflexiblen Geschäftszeiten der physischen Geschäftsstellen frustriert. Filialen sind daher nicht mehr so wichtig“, erklärt Dieter Hein, Geschäftsführer von fairesearch http://fairesearch.de , gegenüber pressetext.

Seit dem Ausbruch der Pandemie haben laut der Deutschen Bank die Bargeldabhebungen massiv abgenommen. Zwar würden Kunden mehr Beratung von Banken wollen, aber dafür nicht mehr in die Filialen gehen. Neben der Deutschen Bank schließen auch viele andere deutsche Kreditinstitute ihre Pforten. In den vergangenen zehn Jahren sind in Deutschland die Bankfilialen um etwa ein Drittel weniger geworden.

„Corona hat Trend nur verstärkt“

„Viele Banken haben auch Probleme dabei, ihre Umsätze zu steigern. Niederlassungen haben oft lange Mietverträge von zehn bis 15 Jahren. Der Betrieb kostet zudem viel Geld, weswegen die Schließungen als Sparmaßnahmen Sinn machen. Die Coronavirus-Krise hat diesen Trend nur noch verstärkt“, so Hein im pressetext-Gespräch.

Die Corona-Pandemie sorgt auch für ein anhaltend niedriges Zinsumfeld und belastet Kredite. Deswegen sind Banken noch stärker als zuvor gezwungen, ihre Kosten zu verringern. Auch die Commerzbank will neben einem Stellenabbau künftig weniger Geschäftsstellen haben.

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