Deutsche Verbraucher vergeuden 48 Mrd. Euro

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In jedem Bereich günstigere Anbieter – Konsumenten haben Angst vor Problemen bei Wechsel

Deutsche Verbraucher verschwenden jedes Jahr rund 48 Mrd. Euro für Verträge rund um den Haushalt. Besonders bei Handy-Verträgen könnten die insgesamt 84,2 Mio. Kunden der Anbieter Telekom, Vodafone und Telefónica jedes Jahr 180 Euro sparen, würden sie zu billigeren Tarifen wechseln. Das müsste auch keine Abstriche bei der Service-Qualität bedeuten, wie eine Erhebung des Vergleichsportals Verivox zeigt.

„Wechselhürden abbauen“

„Jeder vierte Kontoinhaber sucht nicht nach einer günstigeren Bank, weil er Angst vor dem Wechselaufwand hat. Auch beim Stromwechsel gibt es noch die Vorstellung, das Licht könnte ausgehen. Solche Wechselhürden – ob real oder gefühlt – gilt es abzubauen. Haushalte sollten für ihre Verträge keinen Euro mehr zahlen als nötig“, sagt Verivox-CEO Joern Taubert.

Verivox hat die Erhebung auf Basis eigener und externer Daten für acht verschiedene Märkte im Mai durchgeführt. Insgesamt könnten Verbraucher bei wichtigen Verträgen rund um den Haushalt rund 48 Mrd. Euro sparen. Für Handy-Verträge zahlen sie mit den Anbietern Telekom, Vodafone und Telefónica 15 Mrd. Euro zu viel. Konsumenten, die von Grundversorgern Strom und Gas beziehen, verschwenden damit jedes Jahr neun Mrd. Euro.

Fast überall günstigere Tarife

Bei Krediten könnten Verbraucher 6,3 Mrd. Euro sparen, weil die Top-Zinsen mehr als 36 Prozent unter dem Durchschnittswert liegen. Im Bereich der Autoversicherungen könnten die Deutschen jährlich 4,6 Mrd. Euro weniger ausgeben. Laut Verivox gibt in allen Bereichen Tarife, die sowohl günstige Preise als auch alle wichtigen Leistungsstandards bieten. Gerade in Zeiten der Coronavirus-Krise sei Sparsamkeit für Haushalte entscheidend.

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