Deutscher Gaming-Markt legt um ein Drittel zu

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Videospiele boomen in Corona-Zeit – Umsätze im ersten Halbjahr steigen auf 3,7 Mrd. Euro

Spiele-Hardware 3,7 Mrd. Euro umgesetzt. Ein Grund für diesen Boom ist die Coronavirus-Krise: Etwa ein Drittel der deutschen Gamer hat während der Pandemie mehr Zeit mit Videospielen verbracht. Das ergibt eine Analyse des game – Verband der deutschen Games-Branche http://game.de auf Basis einer Erhebung der GfK.

„Games halfen Millionen“

„Vor allem in der Hochphase der Corona-Krise mit den zahlreichen Kontaktbeschränkungen haben Games Millionen Menschen geholfen: Ob zur Unterhaltung, um virtuelle Welten zu bereisen, wenn Urlaubsreisen ausfallen oder um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben“, erklärt game-Geschäftsführer Felix Falk.

Ein besonders starkes Wachstum haben In-Game-Käufe erlebt. Lag der Umsatz hier im ersten Halbjahr 2019 noch bei 1,1 Mrd. Euro, waren es im gleichen Zeitraum 2020 etwa 1,5 Mrd. Euro. Auch die Nachfrage nach Hardware ist gestiegen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 haben Konsumenten 1,3 Mrd. Euro für Konsolen, Gaming-PCs und Zubehör ausgegeben. Dagegen lag diese Zahl im Vorjahreszeitraum noch bei 1,1 Mrd. Euro. Sehr beliebt ist Computer-Zubehör, wie beispielsweise Virtual-Reality-Brillen.

Mehr Käufe trotz neuer Konsolen

Vor der im August stattgefundenen Spiele-Messe gamescom haben die Analysten von game eine Umfrage unter 2.027 deutschen Konsumenten durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass in der Corona-Zeit 35 Prozent mehr von ihnen Videospiele als sonst gespielt haben. Ein Viertel hat häufiger mit Familie und Freunden gespielt als gewöhnlich. Laut 28 Prozent haben Spiele dabei geholfen, besser durch die Pandemie zu kommen.

„Bemerkenswert ist, dass sich viele Menschen für den Kauf von Gaming-Hardware entschieden haben, obwohl diese Umsätze vor der Einführung einer neuen Konsolengeneration typischerweise eher zurückgehen. Das alles unterstreicht eindrucksvoll die große Bedeutung von Games, nicht nur in Zeiten der Corona-Krise“, so Falk.

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