Ernährungsunsicherheit in den USA nimmt zu

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Mehr als 18 Prozent der Erwachsenen betroffen – vor allem Hispanics, Schwarze und Fettleibige

Mehr als 18 Prozent der US-Erwachsenen wissen laut einer Studie des Pennington Biomedical Research Center http://pbrc.edu von einem Tag auf den anderen nicht, ob sie genug zu essen haben werden. Bei den Hispanics, Schwarzen, Personen mit Fettleibigkeit und Frauen liegt dieser Wert sogar noch höher.

Verdoppelung in 17 Jahren

Laut der Forschungsleiterin Candice Myers hat sich der Prozentsatz von Erwachsenen mit Ernährungsunsicherheit, also dem fehlenden Zugang zu einer angemessenen Ernährung, zwischen 1999 und 2016 mehr als verdoppelt. „Die COVID-19 Pandemie hat die Situation zweifellos verschlechtert. Das Land könnte unter langfristigen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen leiden, wenn wir diese Krise des Gesundheitswesens nicht bewältigen.“

Die Studie hat nationale Trends der Ernährungsunsicherheit bei US-Erwachsenen von 1999 bis 2016 beleuchtet. Dafür wurden Daten der „National Health and Nutrition Examination Survey“ http://cdc.gov/nchs/nhanes herangezogen. Ergebnis: Die Ernährungsunsicherheit von Hispanics stieg von 19,5 Prozent auf 35 Prozent. Bei Schwarzen sank der Wert von 12,4 Prozent auf ein Prozent. Im Fall von fettleibigen Personen sank er von 10,4 Prozent auf sechs Prozent und bei Frauen von 8,7 Prozent auf zwei Prozent.

Fettleibigkeit von Bedeutung

Laut Myers festigen die Ergebnisse den Zusammenhang zwischen Ernährungsunsicherheit und ungesundem Körpergewicht. Ernährungsunsicherheit habe eine Reihe von gesundheitlichen Folgen, die alle negativ seien. Fettleibigkeit sei dabei von entscheidender Bedeutung. „Ernährungsunsicherheit und Fettleibigkeit schließen sich nicht gegenseitig aus. Vielmehr sind diese Gesundheitsprobleme derart verbunden, dass eine Lösung eine Strategie erfordert, die beide Themen gleichzeitig angeht.“ Details wurden in „JAMA“ veröffentlicht.

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