FLIEGEN ZU CORONA-ZEITEN Das könnte Passagiere künftig am Flughafen erwarten

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Fliegen wird nicht mehr so sein wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Flugsicherheit hervor. Wie genau es ausschauen könnte, geht aus einem Papier der Agentur der Europäischen Union für

Schweizer Flughäfen und Airlines machen sich für die Wiederaufnahme des Flugbetriebes startklar. Sie arbeiten derzeit die nötigen Schutzmassnahmen aus. Wie diese konkret aussehen werden, wollen sie nicht kommunizieren, bevor das Bundesamt für Gesundheit kommende Woche die nächsten Öffnungsschritte bekannt gibt. Ein 30-seitiges Papier, das der «SonntagsZeitung» vorliegt, zeigt jedoch, was die Passagiere erwartet. Es handelt sich dabei um Richtlinien für ein Schutzkonzept, das die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten erstellt hat. 

Um zu verhindern, dass angesteckte Personen in den Flieger steigen, empfiehlt die EASA etwa eine einschneidende Massnahme in der Preispolitik der Fluggesellschaften: Betroffene Passagiere mit einem Arztzeugnis sollen die Möglichkeit erhalten ihre Reise kostenlos zu annullieren oder umzubuchen – bis zu sechs Stunden vor Abflug. 

Weitere Empfehlungen der EASA laut «SonntagsZeitung»: 

  • Um die Ansteckungsgefahr zu verhindern, soll der Zugang zu den Terminals auf Passagiere und Mitarbeiter begrenzen. Begleitpersonen seien nur in Ausnahmen erlaubt.
  • An Automaten können Masken erworben werden – die EASA empfiehlt das Tragen einer Maske.
  • Das Boarding über die Passagierbrücke soll in Kleingruppen geschehen.
  • Die Kabinen müssen häufiger gereinigt werden.
  • Sämtliches Essen soll nur noch verpackt verteilt werden.
  • Airlines müssen die Passagiere darauf hinweisen, bei Langstreckenflügen mehrere Masken dabei zu haben.
  • Schon jetzt ist am Flughafen Zürich bei der Ankunft nur ein Abholer pro Passagier erlaubt. 
  • Mitarbeiter der Fluggesellschaften sollen ihre Uniform täglich wechseln.

Wer sich nicht an die Vorschriften halte, werde mit Konsequenzen rechnen müssen, so die EASA – denkbar wäre zum Beispiel einem Passagier den Zutritt zum Terminal zu verweigern, sollte er keine Maske dabei haben. (20min.ch)

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