Klassische Lunch-Pause im Büro stirbt aus

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Britische Arbeitnehmer verzichten zunehmend auf traditionelles Mittagessen mit Erholungsfaktor

Die traditionelle Lunch-Pause am Arbeitsplatz gehört für acht von zehn britischen Angestellten der Vergangenheit an. Stattdessen nutzen Arbeitnehmer ihre Freizeit lieber für andere Dinge wie beispielsweise Einkäufe. Das ergibt eine aktuelle Studie des Innovationszentrums Samsung KX https://samsung.com/uk/explore/kings-cross .

Geschrumpfte Pausenzeit

Die 60-minütige Mittagspause galt ursprünglich als wichtige Zeit, um Arbeitsstress abzuschütteln, bei einem gesunden Essen zu entspannen und erholt an den Arbeitsplatz zurückzukehren. „Viele von uns übersehen oft die Vorzüge einer angemessenen Mittagspause während der Arbeitswoche“, erläutert Tanya Weller, Direktorin von Samsung Showcase.

Die Analysten von Samsung KX haben die Umfrage unter 2.000 britischen Angestellten durchgeführt. Die ehemals einstündige Mittagspause ist um ein knappes Drittel auf nur noch 39 Minuten geschrumpft. Mit satten 67 Prozent verzichten dabei vier von fünf Arbeitnehmern regelmäßig auf ein Mahl. Die meisten nutzen die Pause stattdessen für Besorgungen. 40 Prozent der Befragten gaben an, sich am Mittag mehr Zeit für Hobbys nehmen zu wollen, während fast die Hälfte den Wunsch nach mehr Unterhaltung äußerten.

Schuldgefühl bei Auszeit Die Hälfte der Befragten sieht ihren Job als zu stressig, um sich eine echte Pause zu gönnen. Einer von zehn fühlt sich sogar schuldig, wenn er sich eine Auszeit nimmt. Eine weitere Umfrage ergab vor wenigen Wochen, dass ein Drittel der britischen Arbeitnehmer während der Corona-Zeit sogar krank im Home Office arbeitet.

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