Metabolisches Syndrom bei Menopause häufiger

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Krankheit erhöht Risiko für Krebs und Herzprobleme – Hormontherapie kann präventiv wirken

Die Perimenopause macht Frauen anfälliger für eine Reihe von Gesundheitsproblemen. Eine Studie der North American Menopause Society http://menopause.org hat jetzt die Menopause als Risikofaktor für das metabolische Syndrom identifiziert, also für Bluthochdruck, zentrale Fettleibigkeit und hohen Blutzucker.

Gefahr steigt mit Alter

Frühere Studien legten unabhängig vom Alter einen Zusammenhang zwischen dem Einsetzen der Menopause und der Entstehung des metabolischen Syndroms nahe. Die Forscher analysierten für die aktuelle Untersuchung Daten von mehr als 10.000 Frauen im Alter zwischen 45 und 85 Jahren. Es konnte ein positiver Zusammenhang zwischen der Menopause und einem erhöhten Risiko eines metabolischen Syndroms festgestellt werden.

Das Auftreten des metabolischen Syndroms nimmt mit dem Alter zu. Allein in Kanada sind 38 Prozent der Frauen zwischen 60 und 79 Jahren betroffen. Das Wissen um die Ursachen ist wichtig, da diese Erkrankung das Risiko einer Herzkrankheit und Krebs erhöht. In beiden Fällen handelt es sich dabei um führende Todesursachen bei Frauen.

Prävention möglich

Die gute Nachricht laut den Forschungsergebnissen ist, dass sich Veränderungen des Lebensstils als wirksam bei der Verhinderung von Typ-2-Diabetes und dem Herz-Kreislauf-Risiko erwiesen haben. Das Alter bei der Menopause und Hormontherapie wurden als mögliche Modifikatoren dieser Beziehung identifiziert. Weitere Studien seien jedoch erforderlich, um diese Auswirkung besser zu quantifizieren.

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