Nanopartikel: Sonnenschutz-Sprays ungefährlich

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Nur verschwindend wenige Teilchen gelangen laut aktueller US-Untersuchung in den Körper

Auf die Haut aufsprühbare Sonnenschutz-Sprays und -cremes enthalten zwar Nanopartikel, diese sind jedoch nicht schädlich, sagen Forscher um Jeremy Gernand von der Pennsylvania State University. Die Experten haben die Vorgänge beim Einsprühen und Eincremen untersucht und die beim späteren Sonnenbaden freiwerdenden Aerosole analysiert. Die Präparate enthielten Titandioxid, Siliziumdioxid und Zinkoxid.

„Wir haben uns auf den Worst Case konzentriert“, sagt Gernand. Der ist gegeben, wenn ein Mensch seine Arme einsprüht, weil diese nahe an Mund und Nase sind, zumindest im oberen Bereich. Dann hat sein Team Proben der Luft im Mund-Nasen-Bereich genommen und analysiert. Diese enthielten zwar Nanopartikel, aber die Konzentration lag um einen Faktor von einigen 100 unter dem vom Nationalen Institut für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Washington festgelegten Grenzwert.

Bisherige Studien falsch

Frühere Studien hätten die Gefahr durch Nanopartikel durch eine falsche Herangehensweise weit überschätzt, findet Gernand. Sie hätten einfach die Menge an Nanoteilchen im Sonnenschutzmittel erfasst, aber keine realitätsnahen Feldtests gemacht. Er glaubt, dass sein Ergebnis auch auf andere Präparate übertragbar ist, obwohl er nur drei untersucht hat. Andere würden auch keine höheren Konzentrationen an Nanoteilchen aufweisen.

„Wenn die Exposition von Nutzern weitaus höher ausfallen sollte, müssten die Mittel um ein Vielfaches mehr Partikel enthalten. Ich wäre überrascht, wenn es Produkte gäbe, die hunderte Mal mehr Nanopartikel freisetzen, als wir beobachtet haben. Das wäre zu weit entfernt von dem, was unsere Versuche ergeben haben“, unterstreicht Gernand abschließend. PTE

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