Rassismus: Marken müssen Stellung beziehen Konsumenten sehen klare Positionierung als moralische Pflicht – Bei Schweigen droht Boykott

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Jeder zweite US-Konsument sieht Statements gegen Rassismus als moralische Pflicht für Brands. Marken müssen das Problem und seine Wurzeln ansprechen. Nur so können sie das Vertrauen ihrer Kunden bewahren. Das ergibt eine Umfrage der Kommunikationsagentur Edelman http://edelman.com .

„Nicht nur Welle reiten“

„Marken sind Wertevermittler. Wenn sie eine Haltung zeigen, müssen sie diese auch leben. Brands, die sich in der Vergangenheit gegen Rassismus ausgesprochen haben, haben jetzt die Pflicht, Stellung zu beziehen. Unternehmen, die sich dagegen nie zuvor in dieser Richtung engagiert haben, reiten nur die Welle, was bei Kunden schnell nach hinten losgehen kann“, sagt Oliver Schmitt, CEO von viennabrand und Gründer von Stratform http://de.stratform.eu , im pressetext-Interview.

Die Analysten von Edelman haben die Umfrage unter 2.000 US-Amerikanern durchgeführt. Von den Befragten erwarten 56 Prozent von Brands, zum gewaltsamen Tod von George Floyd und den dadurch den entfachten Protesten Stellung zu beziehen. Für 57 Prozent ist es sogar die Pflicht von Marken, die Öffentlichkeit über diese Themen zu informieren.

Kunden beobachten Brands

Der Großteil (60 Prozent) der US-Konsumenten wird in den kommenden Wochen genau darauf achten, wie Brands auf die momentane Situation reagieren. Je nachdem, ob Unternehmen eine Stellungnahme gegen Rassismus veröffentlichen, werden Kunden weiterhin deren Produkte kaufen oder boykottieren. 37 Prozent haben bereits ihre Familien und Freunde dazu gebracht, Firmen aufgrund ihrer Haltung entweder zu unterstützen oder zu meiden.

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