Trotz Corona: Basel lädt zum Kulturgenießen

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Tourismus-Direktor Daniel Egloff: Schweizer Kunst-Metropole standhaft im Corona-Sommer

Die Schweizer Kunst- und Kulturmetropole Basel hat den Corona-Sommer 2020 trotz massiver Einbrüche gut überstanden. Man habe sehr früh entschieden, sich auf den Heimmarkt Schweiz zu fokussieren, so Tourismus-Direktor Daniel Egloff http://basel.com im pressetext-Interview. An Attraktivität habe die Stadt am Rhein nicht verloren, denn es sei ein Riesenprivileg, wenn man Kunst sozusagen „en privé“ bestaunen darf.

„Als Reaktion auf Corona haben wir die Mittel für Kommunikation im Ausland reduziert, und dafür vorab in der deutschsprachigen Schweiz und dann ab August in der Westschweiz geworben.“ Die Kampagne http://basel.com/de/city-package verlief zu einer Hälfte online und zur anderen über Einschaltungen in den großen Medien.

Veränderte Marketing-Strategie als Erfolg

Eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt: Das Basler Kunstmuseum besteht mittlerweile aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden. Von den alten Meistern(es gibt die weltgrößte Sammlung der Holbein-Familie) bis hin zur Moderne (van Gogh, Cezanne, Picasso, Paul Klee und Arnold Böclkin) findet sich hier alles

„Normalerweise positionieren wir Basel insbesondere als Kunststadt. Seit Corona gehen wir aber breiter und positionieren unsere Stadt eben über vier Packages. Das war notwendig, da sich der Markt von global auf national verkleinert hat und etwa die Zielgruppe ‚Kunst‘ für die Inländer zu klein wäre“, erklärt Egloff.

Mit dieser Strategie ist man sehr gut gefahren, so Egloff. Obwohl die Einbrüche schon massiv sind: Sie belaufen sich auf minus 70 Prozent bezogen auf das ganze Jahr im Vergleich zu 2019. „Das ist auch deshalb schlimm, weil unsere Gästestruktur zu je einem Drittel aus Geschäftsstourismus, Messe- und Kongresstourismus sowie Freizeit und Eventtourismus besteht. Die ersten beiden Sektoren sind total weggebrochen, ebenso wie auch der Eventtourismus.“

Optimale Zusammenarbeit mit den Museen

„Allgemein waren und sind wir sehr dankbar und froh, dass die Basel-Museen gut mitgemacht haben und nach Möglichkeit ihre Ausstellungen gezeigt haben“, führt Egloff aus. „Das gilt auch für das Kunstmuseum http://kunstmuseumbasel.ch , welches ja sowieso, auch ohne Sonderausstellung, einen riesigen Fundus von epochalen Werken moderner Kunst verfügt und immer ein Besuch wert ist.“

„Das Gästeerlebnis in Basel ist tatsächlich perfekt, denn alles ist offen, es gibt aber kaum Gedränge.“ Fast habe man den Eindruck, die Picassos und van Goghs hängen für einen alleine. Zum erweiterten Kulturangebot sind natürlich auch das Theater sowie das erst kürzlich wiedereröffnete Konzerthaus Stadtcasino http://stadtcasino-basel.ch geöffnet.“

Unsicherheit erschwert Marketing-Planung

Egloff rechnet damit, dass 2021 ähnlich ausfallen wird wie dieses Jahr. „Es wird ein Spagat zwischen Hygienemaßnahmen und der Lockerung und – sobald es wieder einen Anstieg gibt – zu einer Verschärfung der Regeln kommen. Diese Unberechenbarkeit macht eine Planung für 2021 schwierig. „Nichtsdestotrotz ist Basel eine unglaublich attraktive Stadt und die Preise sind sehr gut. Jetzt ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt für ein Basel-Besuch“, so Egloff abschließend im pressetext-Interview.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=9fWdXctgmB8

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