Trotz Corona — hoch lebe das Leben!

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Dies war eine unerwartete Katastrophe für die Menschheit — ein tödlicher Feind, den wir mit bloßem Auge nicht sehen können, das Corona-Virus.

Wir sind in unseren Häusern eingesperrt. Obwohl wir jeden Tag mit dem Virus konfrontiert sind, gehen wir weiterhin zur Arbeit. Corona hingegen nimmt Leben, unabhängig davon, ob es klein oder groß ist, männlich oder weiblich, und wir werden weiterhin krank.

Leider waren wir zumeist nicht dankbar dafür, dass wir vor der Pandemie bei guter Gesundheit waren, dass wir reisen konnten wohin und wann immer wir wollten, dass wir unsere Lieben sehen konnten wenn wir sie vermissten. Wir hätten nie gedacht, dass uns eine solche Situation widerfahren könnte und wir wussten nicht, was für Emotionen, Gedanken und Stimmungen diese mit sich bringen würde.

Nun, sind nicht auch gute Dinge passiert?

Die Pandemie hat Ängste und Einschränkungen mit sich gebracht. Aufgrund dieser Ängste und Zwänge haben die Winde des Wandels und der Innovation begonnen zu wehen. Diese brachten Lösungen für echte Probleme: Gesundheits-, Online-Shopping- und Zahlungslösungen gewannen schnell an Wert. Viele Unternehmen haben ihre Investitionen in diesen Bereichen erhöht.

Ein neues Leben nach Corona

Es gibt so etwas wie ein Prä-Corona-Montagssyndrom. Wie oft haben wir uns in der Vergangenheit beschwert, dass das Wochenende zu schnell vorüber war! Wir klagten, dass wir auf dem Weg zu unserer Arbeit und nach Hause im Verkehr stecken blieben und an Wochentagen in einem schnellebigen Tempo arbeiten mussten. Wir klagten darüber, wie müde uns dieses intensive Lebenstempo machte und dass uns von Zeit zu Zeit die Langeweile überfiel.

Nun gibt es kein Montagssyndrom mehr und Sie müssen auch nicht mehr stundenlang im Verkehr stecken bleiben. Sie haben viel Zeit für sich. Dies ist eine Gelegenheit, all das zu tun was Sie bis heute aufgeschoben haben. Wann immer Sie möchten können Sie sich auf Ihr Sofa legen und den gewünschten Film ansehen.

Ja, wegen Corona konnten wir in den letzten Tagen vielleicht nicht frei herumlaufen, aber wir haben zu Hause viele Bücher gelesen, recherchiert und unsere Freunde häufiger angerufen. Vielleicht haben wir angefangen, mehr Zeit mit unseren Haustieren zu verbringen oder haben Hausarbeit erledigt, die wir ständig aufgeschoben hatten.

Väter, die laut Vorgaben der Regierung monatelang zu Hause arbeiteten, mussten nun zum ersten Mal in ihrem Leben monatelang sowohl für ihre Familien wie auch für sich selbst Zeit aufwenden. Zuvor war ihnen dies vielleicht aufgrund der Arbeitsbelastung nicht möglich.

Zum ersten Mal kam die Gelegenheit auf, so viel Zeit mit der Familie und den eigenen Kindern zu verbringen — ein Vater zum Beispiel erlebte vielleicht die schönsten Momente seines neugeborenen Babys. Er hätte sie sonst versäumt, weil er morgens und abends mit seiner Arbeit beschäftigt war. Ein anderer Vater begleitete seine Kinder vielleicht bei ihren Hausaufgaben, erfuhr dabei die Intensität des Alltags einer Mutter, die sich um ihre Kinder kümmert und fühlte sich in ihre Welt ein.

Als sich die Menschen in ihre Häuser zurückzogen, fand sich auch die Natur wieder. Um es kurz zu machen: Trotz Corona — hoch lebe das Leben!

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